Reparaturen am Automatikgetriebe

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Wir sind eine Kfz-Werkstatt die sich auf die Automatikschaltung spezialisiert hat und das nötige Spezialwerkzeug dafür besitzt, welches sich für die Besonderheiten des Automatikgetriebes eignet.
Wir haben Uns auf die Generalüberholung von Automatikgetrieben eingerichtet und übernehmen vorzugsweise Instandsetzungen von Mercedesgetrieben.
Viele andere Anbieter, die nicht nach den neusten technischen Standards arbeiten und derartige Arbeitsmethoden ausführen, können Ihnen leichtfertig den Kauf eines neuen Getriebes nahelegen, womit Sie an Ihre finanziellen Grenzen stoßen könnten.
Wir allerdings finden meistens kostensparende Wege um Ihren Wagen wieder flott zu kriegen.

Klassisches automatisiertes Schaltgetriebe (ASG)

Ein automatisiertes Schaltgetriebe, auch automatisches Schaltgetriebe genannt, ist ein herkömmliches Schaltgetriebe, das um automatisierte Schaltkomponenten erweitert ist. Der grundsätzliche Unterschied zu einem Schaltgetriebe besteht darin, den Gangwechsel nicht vom Fahrer durchführen zu lassen, sondern durch hydraulisch betätigte Zylinder sowie elektrische Stellmotoren, der sogenannten Aktuatorik. Während des Gangwechsels trennt der angesteuerte Kupplungsaktuator die Zugkraft, anschließend wird durch die im Getriebesteuergerät hinterlegte Getriebelogik der berechnete Gangwechsel vom Fahrer an die Schaltaktuatorik des Getriebes weitergeleitet, und das Getriebe schaltet je nach Fahrerwunsch in den nächsten höheren oder niedrigeren Gang.

Die Schaltvorgänge beim automatisierten Schaltgetriebe werden automatisch vom Getriebe durch das im Steuergerät hinterlegte Schaltprogramm durchgeführt, oder aber es besteht für den Fahrer die Möglichkeit, über den Wählhebel in der Mittelkonsole bzw. die Tippschalter am Lenkrad den nächsthöheren bzw. -niedrigeren Gang anzuweisen. Durch das Schaltprogramm ist gewährleistet, dass Schaltfehler vermieden werden. In der Regel ist es nur bedingt möglich, Gänge zu überspringen. Derartige Schaltvorgänge werden von der Elektronik nur dann ausgeführt, wenn der Motor hierbei innerhalb eines zulässigen Drehzahlbereichs bleibt.

Bei LKW, besonders für den Fernverkehr, kommen seit Mitte der 1980er-Jahre solche automatisierten Getriebe zum Einsatz, bei denen der Fahrer den entsprechenden Gang vorwählt und die elektronische Steuerung des Getriebes über elektro-pneumatische Schaltzylinder das Getriebe schaltet. Bei der klassischen EPS von Daimler-Benz wählt der Fahrer beispielsweise den „6. Gang/niedrig“ aus und betätigt das Kupplungspedal. Dadurch wird die Steuerelektronik aktiviert und prüft, ob der Schaltvorgang aufgrund der jeweiligen Motordrehzahlen auch ausgeführt werden kann. Ist dies der Fall, so schaltet die Steuerelektronik über die pneumatischen Schaltzylinder in den entsprechenden Gang. Verweigert sie den Schaltvorgang, weil der Motor zu überdrehen droht, wird dies dem Fahrer durch einen Warnton angezeigt. In der Regel schaltet das Getriebe dann in den Leerlauf.

Neuere Systeme im LKW oder Reisebus schalten auch vollautomatisiert; ein Kupplungspedal fehlt oder kann für Notfälle ausgeklappt werden. Standardmäßig sind moderne LKW mit einem Achtgang-Getriebe ausgestattet. Basis der LKW-Getriebe ist in der Regel ein Viergang-Schaltgetriebe, das mit einer Vorschaltgruppe und einer Range-Gruppe erweitert werden kann, wodurch 16 Gangstufen zur Verfügung stehen.

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